Kohlwaldhexen - Neues Projekt

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Kohlwaldhexen

Narrenkleider

Die Sage von der Kohlwaldhexe und dem Köhler

Die Sage um die Kohlwaldhexen beruht auf Geschehnisse einige Jahrhunderte zurück. Man schreibt das Jahr 1605, da begannen die ersten Hexenprozesse zu Alpirsbach. Die Leute waren des Teufels. Vorher unbescholtene Frauen und Männer wurden aus Neid und Haß denunziert und der Hexerei angeklagt. Unter den Qualen der Folter gaben sie zu, vom Teufel besessen zu sein. Nach der Verurteilung erhielt der Denunziant genau ein Drittel des Vermögens. Bekannt und nachweisbar sind allein hier zu Alpirsbach sechs Prozesse, die der korrupte Klosterverwalter Josias Stehlin, damals wohnhaft im Schlössle, durchgeführt hat.

Sein Urteil lautete allgemein: "Der Henker nehmet die Hex an sein Hand, soll sie zur gewohnten Richtstätt führn, zur wohlverschuldeten Straf ihr Körper mit Feuer zu Pulver ins Hölloch brengen und verstreuen."

Immer Freitags und in der Walpurgisnacht steigen die Hexen wehklagend und mit Geheul zum Sabattanz in den Kohlwald hoch, blasen aus Rache das so verhaßte Feuer, mit welchem man sie verbrannt hat, in den Kohlenmeilern aus. Die Köhler beschuldigten sich gegenseitig und hatten daher immer Streit, bis der alte Köhler Rick vom Rickenhäusle, der Wache bei den Meilern hielt, so die Sage, die Hexen bei ihrem Tun beobachtete. Das Rätsel war gelöst. Jedes Jahr in der Fasnetszeit kommen die Kohlwaldhexen in die Stadt, um mit Euch ihren Schabernack für begangenes Unrecht zu treiben.


 
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